Weihnachtsfeier 2012

Alle Jahre wieder ...

Am Samstag, dem 08. Dezember 2012, trafen sich 54 Mitglieder der Gruppe zur alljährlichen Weihnachtsfeier. Für das leibliche Wohl war wieder hervorragend gesorgt worden. Es gab Suppe, Würstchen, Salate, Brot, so dass niemand hungrig blieb. Zum Nachtisch gab es Tiramisu und Herrencreme; schmeckte hervorragend! - Die Tische waren hübsch dekoriert und auf jedem Platz lagen ein kleines Geschenk sowie ein Büchlein über das Hören.

Zur Unterhaltung las Marlies eine Weihnachtsgeschichte vor und Ronald trug zwei selbstverfasste Gedichte vor. - Es folgte die Kaffeepause mit selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen.

Danach boten Jörg und Brigitte eine Tanzeinlage, die wirklich beeindruckend war. Sie wurden auch nicht ohne Zugabe entlassen. Anschließend wurden Lose für die Tombola verkauft; Susanne hatte 100 Preise gestiftet. Der Erlös kommt der Gruppenkasse zugute – und es kam gut was rein. kk

Wie auf den Fotos zu sehen ist, war die Stimmung großartig. Ich hoffe, dass alle zufrieden und mit einem Lächeln im Herzen nach Hause gefahren sind. Ich könnte noch so viel mehr erzählen, aber das würde diesen Rahmen sprengen.

Ein besonderes Dankeschön erhielt Marlies für ihren unermüdlichen Einsatz. Es wurde auch den Hintergrundhelfern ausdrücklich gedankt - ich hoffe genügend.

Viel zu schnell ging die Zeit vorüber. Ich freue mich auf das Wiedersehen beim nächsten Gruppentreffen.

Sigrid F

Super, dieser Wintermagnet von Sigrid!
 
 

Ausflug nach Königswinter am 23.06.2012

Heute war frühes Aufstehen angesagt, je nach Wohnort und Anfahrt zwischen 4 Uhr und 5 Uhr.

21 Teilnehmer und Busfahrer Hassan trafen sich um 6:45 Uhr in Hamm am EVK, drei stiegen an der Autobahnraststätte Lichtendorf bei Schwerte ein und fünf Gruppenmitglieder reisten direkt nach Köln zum Anleger der KD-Linie am Rheinufer Deutzer Brücke. Im Bus wurden dann schon „Gastgeschenke“ verteilt: Eine Tasche, ein Lunch-Paket und ein Pikkolo - was konnte da noch schief gehen?

Der diesjährige Ausflug unserer Selbsthilfegruppe sollte nach Königswinter gehen. Das Schiff legte um 9.30Uhr ab, pünktlich wie ein Linienschiff.

Ronald hatte eine wunderschöne Fahrt vorbereitet und alles vorgebucht, so dass wir auf dem Schiff schon sofort reservierte Plätze im Restaurant einnehmen konnten.

Dort bekamen wir Informationen über den geplanten Tagesablauf und die wundervolle Information, dass alles im Preis inbegriffen war, einschließlich GetränkeJ.

Die Fahrt nach Königswinter dauerte vier Stunden, was einem anfangs erst sehr lang erschien, dem aber gar nicht so war.

Das Wetter war wider alle Erwartungen einfach passend, es war warm und vor allem trocken. Selbst die Sonne ließ sich öfters blicken!

Am Rheinufer gab es immer wieder Interessantes zu sehen, z. B. ein „Tandem“, auf dem die Fahrer in entgegengesetzter Richtung saßen und strampelten. Schade, das Prinzip hätte ich mir gerne aus der Nähe angeguckt, es sah witzig aus. Ein Kommentar: Wie frustrierend für den „Hinterfahrer“, der nie vorwärts kommt ... Der Blick auf Bonn rief bei vielen die „alte“ Bundeshauptstadt wieder ins Gedächtnis - Langer Eugen, Kanzleramt, Villa Hammerschmidt …

Das Mittagessen auf dem Schiff war nicht „frei von Wermutstropfen“: Die Salatesser hatten Pech, ihr Essen entsprach nicht den Erwartungen, leider.

Das Schöne war, dass viel Zeit für Gespräche und Austausch war. Fotografiert wurde ununterbrochen - wer guckt sich eigentlich all´ die Fotos an? Gut, dass es eine Löschtaste gibt ;-) .

In Königswinter suchten wir die älteste Zahnradbahn Deutschlands auf, hinauf ging´s zum Drachenfels.

Allerdings gab es einen ungeplanten Zwischenstopp: Eine Eisdiele war im Weg ;-)  - viele mussten sich erst mal stärken.

An der Bahn wurden die Fahrkarten gekauft. Es stellte sich heraus, dass es mit SBH-Ausweis eine deutliche Ermäßigung gibt! Also die dringende Empfehlung, diesen Ausweis immer mitzuführen!

Die Fahrt nach oben dauerte nicht lange, es war wunderschön und richtig nostalgisch.

Leider ist die Panorama-Fläche zurzeit eine Baustelle; sie wird umgestaltet. Trotzdem, die Aussicht von dort oben ist wunderbar. Es war gute Sicht, warm und sonnig.

Die Kameras liefen heiß. Auch ein „Kurzer“ durfte nicht fehlen, und so bekam jeder, der willens war, ein Likörchen oder einen Ramazotti - hmmmmmm !

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei.

Einige wollten gerne runterlaufen, aber ein Wanderweg war wegen Steinschlag gesperrt, so dass sie bis zur Mittelstation mit der Bahn fuhren und dort ausstiegen, um den Rest des Weges hinunter zu laufen.

Unten ging es dann langsam wieder zum Rheinufer, wo Ronald uns schon in einem Café angemeldet hatte, so dass wir uns noch mit Kaffee und leckerem Apfelkuchen stärken konnten.

Und das Wetter spielte mit!

Mittlerweile war auch der Busfahrer zu uns gestoßen, so dass die Heimfahrt eher als geplant angetreten werden konnte. Dagegen hatte niemand etwas, da wir mittlerweile doch recht erschöpft waren.

All´ diese Fototermine! Und Hassans Umwege – das schlaucht mächtig! ;-) 

Klar war ich abends müde, aber glücklich zu Hause und konnte meiner Familie begeistert von einem wunderschönen gelungenen Ausflug erzählen.

Zumal es am nächsten Tag fast nur geregnet hat!

Tja, wenn Engel reisen …

Abschließend ein ganz dickes Dankeschön an Ronald, Marlies und Rainer, die in bewährter Manier für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Das klappte, wie immer so gut, dass wir es manchmal gar nicht mehr registrieren, auf was für einem hohen Niveau wir uns bewegen. Ein Dank auch an Anneliese und Dagmar mit Partnern, die u.a. für das leibliche Wohl im Bus gesorgt haben.

Im Bus wurden schon erste Tendenzen für 2013 abgefragt, im März steht ein Wochenende mit Peter Dieler an, Einzelheiten müssen noch geklärt werden. Aber eines weiß ich ganz genau: Ich freue mich jetzt schon drauf, egal wo, was und wie. Die Gruppenatmosphäre ist einfach schön und bereichernd!

Ich wünsche, dass auch dann wieder viele sich angesprochen fühlen und teilnehmen!

Sigrid F.

Weihnachtsfeier 2011

Mit 48 Gästen (Mitglieder und liebe Freunde) war es eine schöne Weihnachtsfeier.
Marlies und Rainer bedanken sich hier nochmals ausdrücklich für die vielen, mitunter sehr persönlichen, Geschenke.

Und wir sagen nochmals "DANKE"  Marlies und Rainer.

 
 
 

Sommerfest im Maximilianpark Hamm am 09.07.2011

Bei strahlendem Sonnenschein und mit voll beladenem PKW machten wir uns auf gen Maxipark, um die ersten Vorbereitungen für unser Sommerfest zu treffen. Wir hatten dort eine Grillhütte gepachtet.

Gleich am Parkplatz erlebten wir eine freudige Überraschung. Unser Mitglied Karin hatte sich zeitig eingefunden, um uns beim Aufbau der Festzeltgarnituren und des Pavillons zu helfen. Bis dies allerdings in Angriff genommen werden konnte, verbrachten wir eine halbe Stunde Ungewissheit:

Bei der Hüttenvergabe war ein Fehler unterlaufen; unsere Hütte war doppelt vergeben worden. Nach Schweiß treibenden Minuten gab es  letztendlich für unsere CI-SHG grünes Licht. Wir waren ordnungsgemäß im System erfasst, konnten nun mit dem Aufbau beginnen und danach ein paar unvergesslich schöne Stunden genießen.

Nach und nach trafen weitere Mitglieder ein und machten sich emsig ans Werk. Anneliese und Uschi hatten schnell ihren Kaffee- und Waffelstand im Griff und verwöhnten uns mit wohlschmeckenden Waffeln mit und ohne Sauerkirschen. - Ein wahrer Gaumenschmaus für viele. Das Improvisieren machte den Beiden sichtlich Spaß; Uschi meinte, es sei wie Camping.

Mit vierzig Teilnehmern war das Sommerfest gut besucht, der Austausch untereinander war sehr lebendig, es herrschte eine freundschaftliche Wohlfühlatmosphäre.

Für Kurzweil sorgte unsere Verlosung mit Trostpreisen, freier Auswahl, Haupt- und Sachpreisen. Neugierig machte die Ankündigung des 1. Preises: ein BMW.
Die Lose waren schnell verkauft. - Nachdem die Trostpreise und Gewinne der freien Auswahl verteilt waren, wurden mit Spannung die Sachpreise und der Hauptpreis erwartet. Für die Organisation dieses Preises war Christa zuständig - und sie fuhr mit gefülltem Bollerwagen vor. Einige kuriose Gewinne seien genannt:
Eine mobile Flur-Garderobe – Plastikbügel – hatte Detlef gewonnen.
Ein Candel-Light-Dinner am Ort ihrer Wahl – Fertiggericht liebevoll mit Teelicht dekoriert – hat bei Susanne Begeisterung hervorgerufen.
Bernd durfte einen niegel-nagel-neuen Besen für die Speisekammer – eine Zahnbürste – sein Eigen nennen.
Sabine war die glückliche Gewinnerin des BMW - Butterbrot mit Wurst. Wie sehr sie sich über diesen Preis gefreut hat, bezeugte ihr herzhaftes Hineinbeißen.

Ein paar nicht ernst zu nehmende Witze über das Ohr rundeten den Nachmittag ab, wobei so manche Lachmuskeln aktiviert wurden.

Zwischenzeitlich hatten einige unserer männlichen Teilnehmer das Feuer geschürt und den Grill angeschmissen. Die Glut heizte kräftig ein und Detlef, kurze Beinkleider und Sandalen, musste vor dem Grill tänzeln, damit die heiße Glut ihm nicht zusetzte - sehr zur Belustigung der Schaulustigen.

Knusprige Würstchen, herzhaftes Fleisch, Salate in vielen Varianten und manches mehr stopften dann die hungrigen Mäuler, von denen einige schon eine längere Anreise hinter sich hatten. Der Appetit und der Andrang waren groß. Die Grillmeister kamen voll auf ihre Kosten. Eine gekühlte Melone war dann für alle ein vitaminreicher Abschluss.

Zwischendurch wurden wir von einem kurzen, aber heftigen Platzregen überrascht. Wir waren froh, dass wir in der Hütte und unter dem Pavillon Schutz fanden. Gemeinsam gelang es, schnell wieder alles zu trocknen, und die Feier nahm ihren Fortgang.

Zum Ende des Sommerfests waren auch alle Getränke aufgebraucht – wegen der Temperaturen meistens Wasser, aber auch ein paar Flaschen alkoholfreies Bier wie auch solches „mit Umdrehungen“.

Allmählich griff Aufbruchsstimmung um sich. Es gab herzliche Verabschiedungen, aber der harte Kern für Aufräum- und Abbauarbeiten blieb. Ein besonderes Dankeschön an die fleißigen Helfer - insbesondere Anneliese, Ferdi, Sigrid und Bernd. Die letzten Beiden haben dann noch beim Ausladen bei uns zu Hause geholfen.


Marlies Wulf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Münster 2011

Ausflug der CI-SHG Hamm am 18.06.2011 nach Münster

Samstagmorgen gegen 08:30 Uhr trafen sich 12 Teilnehmer unter dem Glasdach am Hammer Busbahnhof, die gemeinsam mit der Bahn ihre Fahrt zum Münsteraner Hauptbahnhof antreten wollten.  Die Fahrtickets waren schnell gelöst und pünktlich fuhren wir mit Sitzplatz gen Münster.

An der Normaluhr vor dem Münsteraner Bahnhof warteten schon die ersten der nach Münster HBF separat gereisten Teilnehmer. Herr Popig und Frau nebst FM-Koffer - Jürgen Brackmann hatte ihn freundlicherweise kostenlos unserer Gruppe zur Verfügung gestellt - waren topp pünktlich. Nachdem alle umarmt und begrüßt worden waren, ging es zum Rathaus. Unterwegs und am Rathaus selbst wurden die letzten Teilnehmer in Empfang genommen.

Ein zweiter FM-Koffer wurde uns von der Stadt Münster zur Verfügung gestellt. Nachdem aus beiden Koffern die FM verteilt waren, begrüßte uns Stadtführerin Frau von Hagen. Verständlich und lebendig formuliert, mit Insiderwissen und Querverweisen angereichert, hat sie uns auf dem zweistündigen Rundgang folgendes gezeigt und nähergebracht:

Friedensaal im alten Rathaus / Neues Rathaus / Stadtbücherei als „zentrale Toilette für die Teilnehmer“ / Lambertikirche / Marktplatz / Dom mit Figuren, die nur einmal am Tag in der 400 Jahre alten Uhr laufen (hier hat wohl einer an das Lied gedacht: „R. packt der A. von hinten an die S.“) Am Rathaus wieder angekommen (ca. fünf Minuten Regen), gaben wir die FMs zurück und Bodo bestellte im Aasee-Restaurant einen Tisch. Nach der Verabschiedung von Fr. Hagen ging es gemeinsam zum See.
Dort wurde der Durst gelöscht und prima geschmackvoll gegessen.

Pünktlich um 14:00 Uhr brachte uns der Wasserbus in 15 Minuten zum Anleger Freilichtmuseum. Nach kurzem Fußweg empfing uns der Kiepenkerl  vor dem Mühlenhof-Freilichtmuseum. Er stellte uns innerhalb einer Stunde  zwei der 20 vorhandenen Häuser und die Mühle detailliert vor. Wie bei der vorherigen Stadtführung wurde uns hier auch die Herkunft vieler Sprichwörter nähergebracht. Vom  „Löffel abgeben“, über „`nen Zacken zulegen“, „nicht ins Fettnäpfchen treten“ und „auf die hohe Kante legen“ bis zu „was auf dem Kasten haben“ wurden wir über den Ursprung aufgeklärt.

Von einem kurzen Regenschauer überrascht, setzten wir uns danach an den für uns gedeckten Kaffeetisch im alten Kaufmannsladen; zwei Stück Kuchen und Kaffee satt genossen - und das bei Sonnenschein.

Sonnenbeschienen ging es dann zum Boot, das uns in einer 45-minütigen Fahrt zum Zoo und wieder zurück zum Anleger brachte. Während der Fahrt schmeckten uns allen die prozentigen Tröpfchen, die Rainer und Marlies aus der Tasche zauberten. Und die weiblichen Mitfahrer, die sich auf einem Junggesellinnen-Abschied befanden, haben uns bestens unterhalten. Die Verlosung brachte so manchen Preis zum Vorschein, selbst ein Tänzchen mit der zukünftigen Braut fehlte nicht.

 

Am Anleger Aasee unterbrach der plötzlich einsetzende Platzregen Bodos Abschlussrede jäh. Der Regen dauerte ebenso kurz wie seine Rede.

 

Die ersten Teilnehmer verließen den „Haufen“, der gemütlich über die Promenade zurück zum Bahnhof schlenderte. Von hier aus setzten die zwölf Verbliebenen - nach den üblichen Abschiedsszenen - den letzten Teil Ihres Ausflugs im Zug nach Hamm fort.

 

Ronald Stein

 

 

 

 

 

 

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Weihnachtsfeier 2010

Es ist war wieder so weit: am Samstag, 11. Dezember fand die Weihnachtsfeier statt.
Neben leckeren Speisen und Getränken für alle Mitglieder und Gäste gab es 2010 auch einen Hörgenuss besonderer Art.

Der “Wortmaler” Andreas Witteler und seine Autorenkolleginnen Ursula Böhle und Andrea Hennecke, lasen aus Ihrem Buch “Ungewöhnliche Begegnungen” drei weihnachtliche Geschichten.

Weihnachtsfeier 2009

4. Sommerfest der CI-SHG Hamm

 

Sonne und Regen gehören dazu

Unter dem Motto ‘Es gibt kein schlechtes Wetter - nur falsche Kleidung“ startete die CI-SHG Hamm zum 4. mal ihr Sommerfest. 35 Personen, Mitglieder mit deren Partnern und viele Gäste, haben sich trotz der miesen Wetterprognose in und am Grillhaus am Schulgarten im Maximilianpark Hamm gegen 13:00 Uhr getroffen.

 

Rainer und Marlies Wulf (die Initiatoren des SHG) haben alles wunderbar organisiert. Die Teilnehmer haben ihre Spenden zum leiblichen Wohl zu einem beachtlichen Buffet aufgebaut.

 

Kaffee war schnell gekocht und der Kuchen schmeckte bereits.

Da, der erste Regen! Es war Zusammenrücken angesagt unterm Pavillonzelt und in dem Grillhaus. Petrus öffnete alle Schleusen. Nach einer Stunde ausharren kam wieder die Sonne heraus.

 

Bei dem Zusammensitzen, dem Warten auf Sonne und dem anschließenden Grillen bei Sonnenschein gab es viele interessante Gespräche. Dazu beigetragen haben u.a. die angereisten Gäste von der CI-SHG Südwestfalen sowie Interessierte aus Bonn. Ebenso freute sich die SHG über den Besuch von Ilse Lemke, Mitarbeiterin der Selbsthilfekontaktstelle Hamm.

 

Die Teilnehmer sagten alle: Wir wiederholen es 2010 , ABER ohne Regen.......

 

 

Ronald Stein

 
 
 
 

Grillfest der CI-SHG Hamm mit afrikanischen Trommelklängen

Das Ziel unserer Cochlear Implant Selbsthilfegruppe war die gemütliche Grillhütte im Maximilianpark Hamm, gegenüber dem Glaselefanten. Groß und Klein kamen, bepackt mit Kuchen, leckeren Salaten, Grillgut und Getränken zu unserem geselligen Nachmittag. Eine massiv gebaute Hütte, mit ausreichend Tischen und Stühlen, Wasser- und Stromanschluss, Kühlschrank sowie offener Feuerstelle, bot in Kombination mit der zahlreichen Eigeninitiative der Mitglieder die Ausgangsbasis für eine schöne Grillfete. Mit Sackkarre und Bollerwagen transportierte die illustre Gruppe die Verpflegung in ihr kleines Grillreich.

 

Zwischen dem gemeinsamen Kaffeetrinken und dem Start der eigentlichen Grillparty bot sich die Gelegenheit, das Gelände des Maximilianparks zu erkunden, von den bepflanzten Beeten über die unberührte Natur bis hin zum Schmetterlingshaus und zum Erlebnisspielplatz – für jeden war an diesem Tag etwas dabei.

 

Ungewöhnliche und mitreißende Trommelklänge begleiteten taktvoll unseren Grillnachmittag. Denn zeitgleich zu unserem Treffen startete unter dem Motto „Von Afrika lernen“ der 11. Eine-Welt-und-Umwelttag im Maxipark. Angeboten wurden aus diesem Anlass auch afrikanische Spezialitäten.

 

Es war eine tolle Stimmung, es wurde viel gelacht und die musikalische Untermalung aus unmittelbarer Nähe, lies diesen Tag zu einer runden Sache werden. Zeitgleich konnten – der Zufall wollte es so – neue Interessenten herzlich in die bestehende Gruppe integriert werden.

 

MW - AK

2007

 

Fotos

Dani Schlenker, Bernd Schmelter, Andreas Witteler, Rainer Wulf

Beim Sommerfest war Wettergott holt gestimmt!

Bei strahlend blauem Himmel haben wir in diesem Jahr wieder im Maximilianpark in Hamm unser Sommerfest mit einem Grillfest verbunden und gemütliche Stunden miteinander verbracht. Besonders hat es uns gefreut, dass der 7jährige Ron ganz alleine für unsere Gruppe einen Nußkuchen gebacken hat

Tsch, tsch Eisenbahn

Nostalgische Dampfzugfahrt bringt die CI-SHG Hamm in die Soester Börde

 

21 Mitglieder unternehmen einen gemeinsamen Ausflug zur Sändkers Windmühle

Mit einer nostalgischen Dampfzugfahrt – Ausrichter Hammer Eisenbahnfreunde - haben sich 21 Mitglieder der CI-SHG Hamm am Pfingstmontag gemeinsam auf den Weg gemacht, das traditionelle Mühlenfest in Heintrop zu begehen.

Zur Geschichte der Dampflok

Die Dampflok 80 039 wurde am 4. September 1929 zu einem Beschaffungspreis von 79.310,00 Reichsmark an die Deutsche Reichsbahn geliefert. Nach vorliegenden Quellen muss es sich um die letzte produzierte regelspurige Dampflokomotive der traditionsreichen Lokomotivfabrik Hohenzollern handeln, die aus wirtschaftlichen Gründen am 31. August 1929 für immer ihre Werkstore in Düsseldorf-Grafenberg schloss.

 

Am 7. September 1929 taucht sie in der Bestandsliste des Bahnbetriebswerkes Schweinfurt auf. Dort verblieb sie bis zur Ausmusterung im Oktober 1961. Danach erwarb die Klöckner Bergbau AG die Dampflok und ließ sie im Ausbesserungswerk Weiden wieder aufarbeiten. Anschließend stand sie auf der Zeche Werne und der Werne-Bockum-Höveler Eisenbahn bis zur Schließung der Anlage im Dienst. Daraufhin hatte sie ein neues Domizil auf der Schachtanlage Königsborn in Bönen gefunden. Ihre letzten Einsätze fuhr sie schließlich auf der Schachtanlage Heinrich-Robert, wo sie ihre aktive Laufbahn im Jahre 1977 bei der Ruhrkohle AG beendete.

 

Im gleichen Jahr erfolgte der Ankauf der Lok durch die Hammer Eisenbahnfreunde, welche sie nach dreijähriger Aufarbeitung in Eigenregie ab Mai 1980 wieder in Betrieb nahmen. Ihr Aussehen wurde dem des eingesetzten Museumszuges im Stil der 50er Jahre angeglichen. Sie erhielt wieder eine Dampfheiz-Einrichtung. Als Paradepferd des Vereins war sie bis 1994 Zuglokomotive auf der Strecke der Ruhr-Lippe Eisenbahn von Hamm nach Lippborg-Heintrop. Während dieser Zeit war sie auch einmal während einer Festveranstaltung wieder auf ihrer letzten Wirkungsstätte, der Zeche Heinrich-Robert, im Einsatz. Aufgrund des schadhaften Kessels musste sie 1995 abgestellt werden. Erst 2003 konnte die Lok mit einem neuen Kessel wieder in Betrieb genommen werden.

Unsere Fahrt

Der „Wettergott“ meinte es zu Beginn unseres Ausflugs nicht gut mit uns. Mit bunten Regenschirmen bewaffnet, ließen wir uns die gute Stimmung jedoch nicht verderben. Der Sonderzug fuhr uns vom Maximilianpark über Uentrop, Welver-Rahmesohl und Bünninghausen nach Lippborg-Heintrop. Dort angekommen brachte ein nostalgischer Bus die illustre Truppe zur Sändkers Windmühle.

Die Geschichte der Mühle

1813, so kann man in Archiven in Lippborg nachlesen, fasste Graf Galen auf Assen den Plan, neben der schon bestehenden Wassermühle in Assen eine Windmühle errichten zulassen. Es kam nämlich immer wieder vor, dass bei sommerlicher Trockenheit die Quabbe, so heißt noch heute der Bach, der die Mühle antrieb, nicht genug Wasser führte, um das Mühlrad zu drehen.

 

Der Mühlenbau ging jedoch nicht problemlos voran und in der Folgezeit ergab sich zudem, dass das Mahlgut (Getreide) für zwei Mühlen nicht ausreichte. Deshalb fasste der damalige Müller Heinrich Horstmann den Entschluss, die Windmühle abzureißen und an anderer Stelle neu zu errichten. Dazu wählte er die Gemeinde Heintrop aus. Das Vorhaben wurde realisiert und die Mühle wurde Stein auf Stein in Heintrop wiederaufgebaut. Aber schon 1867 stand die Mühle zum Verkauf. Sie wurde von der Familie Sändker erworben, in deren Besitz sie auch heute noch ist.

 

Nach vielen Jahren der Betriebnahme stellte der Besitzer Wilhelm Sändker im Jahr 1976 den Mühlenbetrieb aus gesundheitlichen Gründen ein. Ca. 20 Jahre später wurde die Windmühle als "Technisches Kulturdenkmal" eingestuft und mit Hilfe der Gemeinde Lippetal und verschiedener Einrichtungen des Landes NRW seit 1995 gründlich renoviert und restauriert. Am 9. Mai 1997 konnte sie eingeweiht und feierlich der Öffentlichkeit übergeben werden. Seit dem findet jährlich das Mühlenfest statt, bei dem mannigfaltige Attraktionen geboten werden.

Die Highlights unseres Ausfluges

In diesem Jahr erwartete die Besucher „historisches Handwerk in neuen Formen“. Einem Holzschuhmacher konnte bei seiner Tätigkeit über die Schulter geschaut werden. Ebenso zeigten eine Holzbildhauerin und ein Steinbildhauer ihr Können. Eine weitere Attraktion bildete die Blaudruck-Werkstatt, in der farbige Taschen und Stoffe mit Holzmodeln bedruckt wurden.

 

Frisch gebackenes Brot vom Steinofen, ein Gläschen Wein vom „kleinen Lippetaler Weinhaus“ sowie selbst gemachter Käse aus der Biohofkäserei ließen so manches Gourmetherz höher schlagen. Gartenaccessoires, Herzhaftes aus einer Hofschlachterei, ein Grillstand und nicht zuletzt die stets begehrte westfälische Kaffee- und Kuchentafel im Gartencafé der Sändkers Mühle luden zum Verweilen ein.

 

Wetterbedingt herrschte natürlich großer Andrang in der Mühle und jeder war froh, ein trockenes Plätzchen zu erhaschen. Auch wir hatten Glück. Oben in der Mühle fanden wir einen geeigneten Raum, in dem unsere Gruppe genügend Platz fand.

 

Gegen 16.30 Uhr klarte der Himmel etwas auf und fast alle legten die Strecke von der Mühle bis zur Abfahrtstation der Dampflok zu Fuß zurück. In gemütlichem Tempo tuckerte die Dampflok mit uns zum Maximilianpark Hamm zurück.

 

Nach einer herzlichen Verabschiedung freuen wir uns auf weitere gemeinsame Ausflüge unserer Gruppe.